Ahlen: Strandatmosphäre in der City

Drei Lkw-Fuhren Sand können etwas bewirken. Und zwar Ferien-Strandatmosphäre mitten in der Stadt. Am Freitagabend startete das Bürgerzentrum Schuhfabrik sein Sommerprogramm mit der Eröffnung des „CopacaBüz“. Am Parkplatz gleich neben der Terrasse des soziokulturellen Zentrums an der Königstraße laden Liegestühle, frisch Gegrilltes und kühle Getränke von der Bar die nächsten sechs Wochen zum Verweilen auf sandigem Boden ein – fast wie am Meer oder der „Copacabana“, auf die der Titel der Sommerreihe anspielt.

Was Mitte vergangener Woche noch wie eine Baustelle anmutete, nutzten am Freitag die ersten Besucher bei angenehmen Sommerwetter zum Ferienbeginn nicht bloß zum „Chillen“. Die Jüngsten entdeckten sogleich die bereitgestellten Spielzeuge und begannen, im Sand zu buddeln. „Die Kinderecke wird super angenommen“, freute sich Janine Dorn vom Büz-Team.

Hier geht‘s lang...

Hier geht‘s lang… Foto: Christian Feischen

Dieter Bröer von der Initiative Schuhfabrik betonte indessen, der Stadt Ahlen sei für die Bereitstellung der 50 Kubikmeter Sand zu danken. Der werde übrigens nach dem Ferienprogramm weiterverwendet, etwa für Verfüllungen an Baustellen, so Bröer.

Bis dahin finden am „CopacaBüz“ bis Ende August aber zunächst einmal die Veranstaltungen der sommerlichen „Fernweh“-Reihe für Daheimgebliebene mit drei Live-Konzerten und zwei Open-Air-Kinofilmen statt. Zusätzlich gibt‘s während der Ferienzeit wegen der Marktplatzumgestaltung gleich zwei Mal „Tralla City“ im Beach-Ambiente am Büz.

Den musikalischen Auftakt zum sommerlichen „Fernweh“-Kulturprogramm machen am kommenden Samstag, 20. Juli, dann „Nico Maléon & La Sonera Project“ aus Mexiko.

Eine „sukzessive Aufhübschung“ des Strandes stellte Dieter Bröer in Aussicht. Ideen zur Gestaltung des „CopacaBüz“ seien dabei jederzeit willkommen. Währenddessen bewiesen die jüngsten Beach-Besucher ihre Kreativität und bauten spontan Sandburgen. „Eine schöne kleine Insel“, urteilte da ein Familienvater angesichts der Sommer-Oase mitten in der Stadt, auch wenn das kulturelle Rahmenprogramm erst am nächsten Wochenende beginnt. Drei Lkw-Fuhren Sand können also schon eine ganze Menge bewirken.

Hier war der Strand noch Baustelle.

Hier war der Strand noch Baustelle. Foto: Christian Feischen