Drensteinfurt: Wenn jede Minute zählt . . .

In Rinkerode retten sie bereits seit 19 Jahren Leben. In Drensteinfurt gibt es sie seit 2016. Und seit Mittwoch ist nun auch die First-Responder-Gruppe in Walstedde einsatzbereit. Unter den 19 Einsatzkräften befinden sich zwei Rettungssanitäter, ein Rettungsassistent, ein Notfallsanitäter sowie 14 Notfallhelfer, die diese Qualifikation bei einem selbst durchgeführten, 50 Unterrichtseinheiten umfassenden Lehrgang im Mai erlangt hatten. Zudem gehört mit Dr. Susanne Lück auch eine Ärztin zum Team.

„Die First Responder überbrücken den Zeitraum bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und leiten erste lebensrettende Maßnahmen ein“, erklärte Frank Kronshage, stellvertretender Wehrführer der Drensteinfurter Feuerwehr, beim Ortstermin am Walstedder Gerätehaus am Mittwochnachmittag. Das sei eine „super Sache“, weil die Wege nach Walstedde für den Rettungsdienst auch nicht gerade kurz seien. „Vielen Dank für ihre Bereitschaft, diese zusätzliche Aufgabe zu übernehmen“, lobte Bürgermeister Carsten Grawunder die Kameraden. Er freue sich, dass damit nun eine Versorgungslücke im Lambertusdorf geschlossen wurde, denn schließlich zähle bei Notfällen jede Minute. „Die First Responder leisten eine wertvolle Arbeit“, bemerkte der Bürgermeister.

Ab sofort ist die First-Responder-Gruppe, deren Leitung Florian Lünne innehat, 24 Stunden am Tag einsatzbereit.

Bis zur Anschaffung eines neuen Mannschaftswagens – der Haupt- und Finanzausschuss hatte dieser Investition am Montagabend bereits einstimmig zugestimmt – werden die Helfer im Lambertusdorf – pro Einsatz sind das bis zu drei Feuerwehrmänner – noch mit einem älteren Fahrzeug ausrücken.