Umbau der Hauptschule ein Fass ohne Boden!

Der Kommentar von unserem Redaktionsmitglied Thomas Neukötter
Ursprünglich sprach man von einem Schulumzug mit Mensaintgration für 900.000 Euro. Zwischenzeitlich hat man eine externe Mensa gebaut, die nun mit Schulumbau 3 Millionen verschlungen hat und ein Ende der Kostensteigerung ist nicht in Sicht. Der Einweihungstermin wurde schon mehrmals verschoben. Nun soll es in den Osterferien 2018 mit dem Umzug klappen. Der Gemeinderat hat die Kosten für den Umbau des Hauptschulgebäudes gänzlich unterschätzt. Man hat sich von der Fassade blenden lassen und war der Meinung, dass das Hauptschulgebäude welches 1983 gebaut wurde, mit wenig Aufwand in eine Grundschule umzuwandeln sei. Nun liegen die Tatsachen auf dem Tisch, Schadstoffe in der Decke und eine Elektroinstallation wo Kabel bereits, durch Überlastung, Blasen geworfen haben.

Es bleibt leider nichts anderes übrig als in den sauren Apfel zu beißen und die notwendigen Mittel ständig nachzuschießen. Das in der Argumentation  für die Bereitstellung der zusätzlich notwendigen Euros auf das Mehraufkommen von Gewerbesteuern verwiesen wird, ist Bauernfängerei und soll vom eigenen Versagen des Rates ablenken.

Das Richtfest der Mensa kostete allein 1000 Euro.

Ratsmitglieder, die eine ordentliche finanzielle  Entschädigung für ihr politisches Amt bekommen, müssen nicht auf einem Richtfest mit kostenloser Grillwurst und Getränken versorgt werden, insbesondere dann nicht, wenn wegen der Kostenexplosion alle erdenklichen Sparmöglichkeiten ausgeschöpft werden müssen. Nach den Planungen, die der Rat abgesegnet hat, soll die Einweihungsfeier der Grundschule mit 7500 Euro zu Buche schlagen. Hier stellt sich die Frage, ob die Damen und Herren im Beelener Gemeinderat nicht komplett abgehoben sind?

Die immer gern im Beelener Gemeinderat beschworene Sparsamkeit  wird hier als Absurdum geführt.