Müllproblem durch „Rettungswachenebenstelle“ in Beelen mit verursacht?

Beelen (Be.) Aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung, dass sich überfüllte Restmülltonnen und teilweise aufgeplatzte Säcke mit Restmüll neben dem Volkbankgebäude an der Raiffeisen Straße befinden, hat Beelen-ONline.de einmal nachgeschaut.
Tatsächlich war die Restmülltonne total überfüllt und gefüllte Einwegmüllsäcke lagen auf dem Bürgersteig herum. Augenscheinlich handelte es sich dabei auch um Müll, der aus dem seit einigen Wochen an der Volksbank stationierten Rettungswagen und den Sozialräumen der „Rettungswachenebenstelle“ stammt.

Im Rettungsdienst anfallender Müll wie gebrauchte Einweghandschuhe und anderes Verbrauchsmaterial kann ohne weiteres in den Restmüll entsorgt werden. Jedoch ist dieser Müll in geschlossenen Behältern zu entsorgen und darf keinesfalls in Einwegmüllbeuteln offen an öffentlich zugänglichen Stellen abgelegt werden. Gebrauchte Einweghandschuhe sind zudem kontaminiert und stellen ein Infektionsrisiko dar.

Da in Beelen die nächste Restmüllabfuhr erst am 20. September 2017 stattfindet,  dürfte der unhaltbare Zustand noch länger andauern.

Abgesehen davon, dass offen herumliegender Müll Ungeziefer anzieht, ist Müll aus medizinischen Einrichtungen, der offen zugänglich ist, auch immer eine Gefahrenquelle für spielende Kinder, zumal sich ein Kinderspielplatz in der Nähe zur Raiffeisen Straße befindet.

Mit dem Einzug der „DRK Rettungswachenebenstelle“, so unser Informant, sei das Müllaufkommen erheblich gestiegen und die Abfallbehälter reichten daher nicht mehr aus.

Warum bei der Genehmigung der „DRK Rettungswachenebenstelle“ scheinbar das erhebliche Mehraufkommen von Müll nicht berücksichtigt worden ist, sei Ihm unverständlich, so unser Informant.
Fotoaufnahmen vom 4.9.2017, 10.30 Uhr