EU-Lärmschutzrichtlinie bringt für Beelen Handlungsbedarf!

Beelen (Ne.) Lärm, der vor allem in unmittelbarer zur B64 entsteht, ist ein zunehmendes Problem. Das wurde den Ratsmitgliedern klar, als es um die Umsetzung der EU Richtlinie für den Lärmschutz ging. So sind in Beelen 248 Wohnungen und rund 500 Bewohner/innen von übermäßigem Lärm betroffen.
Hauptverursacher ist der Straßenverkehr auf der B64.
Im Lärmatlas der Landesregierung, sind für Beelen Spitzenwerte von über 75/dB(A) verzeichnet. Eine von der Gemeinde Beelen beauftragte Fachplanerin für Städtebau bezeichnete diese Werte als akute Gesundheitsgefahr. Die Gemeinde Beelen möchte daher bei Neubauten entlang der B64 den Aspekt Lärm, im Rahmen von Lärmschutzgutachten, verstärkt berücksichtigen.
Dies hat zur Folge, dass Neubauten mit baulichem Lärmschutz ausgerüstet werden müssen. Für den Baubestand bleibt alles wie gehabt. Angeregt wurde, auf der B64, sogenannten Flüsterasphalt zu verbauen. Ratsmitglied Vögeler warnte jedoch vor diesem Straßenbelag, da dieser Belag, seiner Ansicht nach, nicht sonderlich haltbar sei.

Stichwort Flüsterasphalt
Flüsterasphalt reduziert den Lärmpegel im Schnitt um 10/dB, allerdings setzen sich seine groben Poren auch schnell wieder mit Reifenabrieb zu. Die lärmreduzierende Wirkung lässt daher schnell nach. Da insbesondere vor Ampelanlagen erhöhter Reifenabrieb durch Bremsen und Beschleunigen entsteht, ist der Nutzen von Flüsterasphalt in Ortslagen umstritten.