Machtwechsel in Düsseldorf beschleunigt Bau der B64n – MIT KOMMENTAR!

Machtwechsel in Düsseldorf beschleunigt Bau der B64n
Beelen (Ne.) Mit dem Machtwechsel in Düsseldorf erhält der Bau der B64n eine deutliche Beschleunigung im weiteren Planungsverfahren. Nach unseren Erkenntnissen, aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen in den Kommunalverwaltungen, steht es außer Frage, dass die neue CDU geführte Landesregierung, die bei Straßen NRW in Münster ruhend gestellte Planung für den Bau der B64n umgehend wieder aufnimmt. Daher bereiten sich die von der B64n betroffenen Verwaltungen der Kommunen und Landkreise auf eine zügige Weiterplanung der B64n vor.

Der Kommentar von unserem Redaktionsmitglied Thomas Neukötter

FWG, Grüne und SPD tragen zur Verschärfung der Auseinandersetzung bei!
Die B64n könnte schneller kommen, als sich das so mancher Bürger/in gedacht hat. Die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur auf der Achse Münster-Bielefeld hat, mit dem im Bau befindlichen Ausbau der B51, an Fahrt aufgenommen.
Da nun alle Bremser des Projektes der B64n in Düsseldorf in die Oppositionsbänke wechseln müssen, besteht für die Realisierung dieser, für die Münsterlandregion wichtigen Verkehrsachse, eine gute Voraussetzung. Und wenn einige Kommunalpolitiker in Beelen glauben, dass ihr Votum gegen die B64n, die Planungen aufhalten können, dann hat das mit der Realität nichts mehr zu tun. Sollte sich die Gemeinde Beelen weiterhin querstellen, wird auch der letzte Einfluss auf die Planung der B64n und mögliche Verbesserungen für die betroffenen Bürger, hinsichtlich Lärmschutz, nicht mehr gegeben sein.
Die Mehrheit der verantwortlichen Politiker in der Landespolitik, der Kreise Warendorf und Gütersloh, der Stadt Warendorf und der Gemeinde Herzebrock-Clarholz votieren klar für die B64n.
Die Verweigerungshaltung von FWG, Grüne und SPD in Beelen stellt klar, dass diese Ratsvertreter nur den Kirchturm im Blick haben. Das Gemeinwohl haben diese Damen und Herren längst aus ihrem Blickfeld verloren. Wer Mitbürger/innen, die im Beelener Ortskern wohnen müssen, extremen Lärm und Abgasen aussetzt sind und diesen, außer der Ablehnung der B64n keine Alternative zur Beseitigung dieser Belastungen aufzeigen kann, der sollte Verantwortung übernehmen und sich aus der Kommunalpolitik verabschieden.
Eine Verschärfung des Tons in der Auseinandersetzung haben die Politiker in Beelen zu verantworten, die den Bürgern/innen glaubhaft machen wollen, dass eine zweispurige Ausbauvariante der B64n möglich sei, obwohl die Fakten die auf dem Tisch liegen deutlich machen, dass nur eine Planung in der Form 2+1 zur Diskussion steht.
Dass man die Chance auf eine Bürgerbefragung zur B64n in Beelen nicht nutzt, um den Bürgerwillen deutlich zum Ausdruck zu bringen, lässt nur den Rückschluss zu, dass FWG, Grüne und SPD Angst haben, die Mehrheit der Beelener könnte ganz anders darüber denken als es FWG, Grüne und SPD vorgeben.