Der Abriss kann schon bald erfolgen!

Beelen (Be.) Auch wenn in Beelen oftmals vieles lange dauert, das >>Zentrumsgrundstück<< betreffend, welches von der Gemeinde Beelen frisch gekauft wurde, könnte nun alles noch schneller als schnell gehen.

Schon bis April 2016 muss ein örtlicher KFZ-Händler, der aufgrund mangelnder Fläche auch auf dem Eckgrundstück, am Anfang des Rosenwegs, diverse Fahrzeuge stehen hat, diese entfernt haben.

Der KFZ-Meisterbetrieb, der schon mehrfach in der Vergangenheit selber das Grundstück, auch in Kooperation mit einem anderen Interessenten erwerben wollte und sogar, nach den unserer Redaktion vorliegenden Informationen, dem Verkäufer MEHR Geld geboten hat, als nun durch den Kauf durch die Gemeindeverwaltung generiert werden konnte, möchte sich gerne vergrößern – und dies schon seit langer Zeit. Für seine gewerblichen Zwecke, wäre das Grundstück, direkt an der B64, absolut optimal gewesen.

Fraglich ist nur – WO in Beelen?

Genau diese Frage stellte Ulrich Uekötter schon mehrfach Beelens Bürgermeisterin. Diese hat jedoch bekanntermaßen nichts an Grundstücken im Angebot, so auch nicht am heutigen Tag. Wirtschaftsförderung geht sicherlich anders!
Stattdessen klagt sie ihr Leid, dass sie Pläne des Rats umzusetzen habe, anstatt Farbe zu bekennen..
Tatsache ist, dass sie die >>Beschlüsse<< der VOLKSVERTRETER umzusetzen hat – aber – wer hat diese vorbereitet?

Anmerkung der Reaktion: Mal angenommen, und dies nur rein hypothetisch, man käme auf die Idee, das nebenan befindliche Tankstellengelände dem Pächter zu kündigen, die Tankstelle abzureißen, um so eine Vergrößerungsmöglichkeit für den KFZ-Betrieb (das Grundstück gehört diesem), zu haben. Was würde passieren? Es gäbe dann nur noch eine Tankstelle – in TOP-Lage – in Beelen, die dann natürlich eine >>Monopolstellung<< im Dörfchen hätte. Ein weiterer Bürgeraufschrei wäre die Folge!

Die Wirtschaftsförderung in Beelen muss nun endlich sichtbar werden und greifen!

Privat wohnt Uekötter auf dem Tulpenweg und war, genau wie seine Nachbarn, vollkommen ahnungslos, als diese durch BeelenONline.de erfahren mussten, dass die Gemeinde das Grundstück kaufen wird/gekauft hat – zudem – was auf diesem errichtet werden soll.

Bürgerinformation – bislang – außer einer kleinen Pressemitteilung mit der Überschrift >>Dorfentwicklung<< Fehlanzeige! Weitere Informationen soll es evt. Mitte März geben. BürgerInnen können sich dann auch Gehör verschaffen, ändern wird dies jedoch zunächst einmal nichts.

Die Anwohnerschaft vom Rosen-, Tulpen- und Nelkenweg ist stinksauer!

Die Bürgerinnen und Bürger wurden bei den >>geheimen<< Planungen nicht nur übergangen, sondern man sieht auch den Wert der selbst errichteten Eigenheime in den Keller purzeln. Ein weiterer Faktor ist zudem, dass das gesamte Wohngebiet – mit dem PKW – ausschließlich über den Rosenweg erreichbar ist!

Auch wenn man sich bislang >>irgendwie<< mit dem Eckobjekt Warendorfer Str. 8/Ecke Rosenweg arrangieren konnte, so sollen nun die nächsten >>Sozialbauten<< direkt gegenüber entstehen.

Es scheint eindeutig zu viel, was hier vom Gemeinderat >>BESTIMMT<< wurde! Schon lange fragen sich die BürgerInnen, ob man wohl bei der letzten Wahl, das Kreuz an der richtigen Stelle gemacht hat.

Die Stimmung in Beelen IST gekippt!

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger melden sich bei BeelenONline.de und machen ihrem Ärger Luft.

Wenn sich nun die Beelener Bürgerinnen und Bürger adäquat zusammen schließen, besteht die Möglichkeit, dass der >>neue<< gemeindliche Bauantrag, der beim Kreis Warendorf gestellt werden muss, möglicherweise nicht butterweich durchgehen wird.

Info:
In den Neubauten sollen, gem. Gemeindeveröffentlichung >>zunächst<< einmal Flüchtlinge unter gebracht werden. >>Zunächst einmal<< ist hierbei sicherlich ein sehr globaler Begriff. Mit mindestens 5 Jahren der Unterbringung sollte man rechnen.

Und genau zu diesem Zweck, ist das erworbene Grundstück nicht sinnvoll.

Die von der NRW Landesregierung propagierte dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen verteilt auf viele Wohnviertel, um eine Ghettobildung zu vermeiden, wird mit den von der Gemeinde Beelen geplanten großen Wohneinheiten nicht erreicht.