Hat die Gemeindeverwaltung das Zentrumsgrundstück unter Vorbehalt >>bereits gekauft<

Beelen (Be.) Zu unserem Bericht vom 18.2.2016 >>Rat und Gemeinde planen klammheimlich Grundstück/e zur Flüchtlingsunterbringung zu erwerben<<, gibt es nun ein entscheidendes Update!

Wie unsere Redaktion erfahren hat, soll angeblich der >>geheime<< Grundstückskauf, in TOP-Lage im Ortszentrum, bereits in der vergangenen Woche, unter Vorbehalt der Ratszustimmung – die jedoch als sicher gilt, für rund 500.000 Euro, erfolgt sein.

Entgegen der Information, dass ein Investor dort Häuser zur Flüchtlingsunterbringung baut, gibt es nun die Information, dass die Gemeinde selber bauen wird! Auf dem Grundstück sollen nach dem Modell der Warendorfer Str. 8, ZWEI Häuser für die Unterbringung von ca. 50-60 Flüchtlingen gebaut werden. Und dies sehr schnell! Da das Grundstück recht groß ist und der Gemeinde auch die Fläche vor dem Friedhof gehört, könnte man möglicherweise auch noch großzügiger bauen oder später erweitern. Die Federführung soll ein Beelener Architekt von der Westkirchener Strasse (BeelenONline.de berichtete) erhalten. Vor dem Bau muss der Scheunenkomplex auf dem Grundstück abgerissen werden. Teile des dort befindlichen Wohnhauses stehen unter Denkmalschutz. Was man hiermit machen könnte, ist derzeit noch unklar, behindert die Neubauten jedoch nicht.

Wenn im Sommer die Notunterkunft ausläuft, werden aller Wahrscheinlichkeit nach die Flüchtlinge zunächst einmal weiter in der ehem. Hauptschule verbleiben, bis die >>neuen<< Häuser fertig sind. Ob hierzu der Mietvertrag nochmals verlängert wird und das Objekt als Notunterkunft bestehen bleibt oder in kommunale Trägerschaft übergeht, ist derzeit noch ungewiss.

Für das ehem. Hotel Beelen/Schumacher, in welchem derzeit noch Mitarbeiter eines fleischverarbeiten Betriebs untergebracht sind, soll sich auch ein neuer Investor gefunden haben. Zwar wurde die Immobilie auch möglicherweise, nach den unserer Redaktion vorliegenden Informationen, der Gemeinde zum Kauf offeriert worden sein, jedoch >>angeblich<< preislich unattraktiv.
Der neue Investor will in den ehemaligen >>Hotelzmmern<< 10 allein reisende Jugendliche (Flüchtlinge/Asylbewerber) unterbringen. (10 Zimmer – 10 Personen). Im unteren Bereich der Immobilie stehen dann Küche, Speise-/Aufenthaltsraum und ggf. auch der große Saal für die Jugendlichen zur Verfügung.
Diese 10 Jugendlichen könnten der Gemeinde Beelen möglicherweise als Schlüsselzuweisung mit angerechnet werden.

Des Weiteren soll sich eine weitere Person bei der Gemeindeverwaltung gemeldet und angeboten haben, weiteren Wohnraum zur Flüchtlingsunterbringung vermieten zu wollen. Wie viele Flüchtlinge dann dort untergebracht werden können, ist unserer Redaktion derzeit noch unbekannt.

Eine vorsichtige und derzeit rein spekulative Hochrechnung besagt, dass im Sommer mindestens 150 Flüchtlinge (+ die bereits vorhandenen 43) in der Gemeinde Beelen aufgenommen werden müssen.

Weiterer Wohnraum steht auch möglicherweise noch an der Warendorfer Str. 8 zur Verfügung, so dass man es VIELLEICHT schaffen kann, den größten Teil der zugewiesenen Asylbewerber unter bringen zu können.

Wie man konkret das zweite >>angedachte<< Grundstück am Ende des Industriegebiets (BeelenONline.de berichtete) nutzen könnte, ist sicherlich noch diskussionswürdig. In dem Zusammenhang gilt gleiches für den möglichen Kauf.

Bleibt zum Schluss noch die Frage im Raum, warum die kommende Ratssitzung >>NICHT-ÖFFENTLICH<< ist?