Der Jahresrückblick 2015 von Beelen-ONline.de

Beelen (Be./Ne.) Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Leserinnen und Leser von Beelen-ONline.de.

Wir kommen zum Zeitpunkt Inne zu halten, in uns hinein zu lauschen. Der Jahreswechsel steht nun bevor.

Wir schauen auf ein turbulentes Jahr 2015 zurück. Direkt beginnend mit der Notunterkunft für Flüchtlinge, die jedoch an der ehem. Hauptschule in Beelen nur einige Wochen Bestand hatte, im September zur Dauereinrichtung in Beelen wurde.

Im Februar erstattet ein Münsteraner gegen hunderte Asylbewerber Strafanzeige, hiervon auch 40 aus dem Kreis Warendorf, bzw. Beelen. (ehem. Bericht)

Im März, als es um die Thematik des Grundschulumzugs in das ehem. Hauptschulgebäude ging, erinnern wir uns an die Sternstunde von Ratsmitglied Große-Halbuer im Schul- und Sozialausschuss, die zwar ausführlich erklärte, dass sie nicht wisse wofür sie stimmen solle, sogar zur Abstimmung auch noch ihren Sitz räumen wollte, sich dann doch als >>Zünglein an der Waage<< (warum auch immer) FÜR den Grundschulumzug entschied.

Ende März gab es dann die >>historische<< Ratssitzung bezgl. des Grundschulumzugs. >>Beelen im Bild<< wollte hierbei das Abstimmungsergebnis im Film festhalten. >>Historischer<< wurde jedoch, dass das Filmteam sein Equipment noch zu Beginn der Ratssitzung abbauen musste und NICHT aufnehmen durfte. Beelen-ONline.de hingegen >>tickerte<< LIVE aus dem Rathaus.

Passend zum 1. April ließ dann auch Beelen-ONline.de die Korken knallen und erklärte in einem typischen >>Scherz-Bericht<<, wie es auch in Beelen laufen könnte…

Auch in 2015 zog sich über viele Monate der Bahnübergang Letter Str/B64 wie ein roter Faden durch unsere Berichterstattung. Beelen-ONline.de bewarb – sehr umfangreich – ab Mai >> JANS TO BEILEN<< im Internet und spendierte hierzu auch eine neue Internetpräsenz (www.janstobeilen.de), die sich einer hohen Klickrate erfreute. Nicht verkehrt, wie sich Ende Juni zeigte. Die nachbarschaftliche Pfingstlaube in Bad Rothenfelde lockte tausende Besucher auf den Kirmesplatz und bescherte den Schaustellern TOP-Umsätze.

Am 10. Juni gab es endlich Erfreuliches in Beelen zu vermelden: Der Bahnübergang war fertiggestellt. Dafür sahen >>mal wieder<< die Plakate der Beelener Kirmes >>optisch<< wie die Einladung zu einem Kirchentag aus. Die Ampelanlage am NEUEN Bahnübergang /Letter Str./B 64) entpuppte sich anfangs als Schildbürgerstreich und war oft defekt.

Im Juli machte eine Bürgerinitiative auf sich aufmerksam, die noch immer versucht, den Bau und Betrieb einen geplanten Schweinemaststall zu verhindern.

Im August erfreute sich die nachbarschaftliche – immer von Beelenern gut besuchte – Clarholzer Kirmes wieder hoher Beliebtheit und feierte ihr 666-jähriges Jubiläum. Fraktionsvorsitzender Pomberg (SPD) stellte den Ratsantrag auf >>HUMANITÄRE HILFE FÜR FLÜCHTLINGE<<. Mit einer Gegenstimme und der Enthaltung der Bürgermeisterin, ging dieser >>butterweich<< im Rat durch. Was zu dem Zeitpunkt niemand ahnte: Die Notunterkunft wurde wesentlich schneller als geplant benötigt. Die Naturfreunde Nord e.V. stellten als einziger Beelener Verein KEINEN Antrag auf finanziellen Zuschuss der Gemeindeverwaltung.

Im September wurde im Rathaus der >>GESPERRT-STEMPEL<< für Presseveröffentlichung verbannt, ebenfalls kamen im September die Flüchtlinge in der Notunterkunft in Beelen an. Auch wenn zuerst noch zum Unmut der Bevölkerung die Axtbachhalle gesperrt war und die Flüchtlinge hierin, aufgrund fehlender Duschcontainer die Körperpflege betrieben, spielte sich alles – später – ein. Auch die Flüchtlings-Telefonie-Meile im Bereich der Notunterkunft zu fast >>jeder<< Uhrzeit, wurde zur Freude der Anwohner, aufgelöst. Die Flüchtlinge erhielten Internet via W-LAN. Zuerst von der Gemeindeverwaltung, später dann vom Freifunk, der durch Engelbert H. zwar im Anfang um Mithilfe von unserer Redaktion bat und diese auch erhielt, sich im Nachgang – auf Pressefragen – nicht mehr meldete, was Rückschlüsse zulässt.

Während es in vielen Notunterkünften bundesweit teilweise zu heftigen >>Reibereien<< unter den Flüchtlingen kam, blieb in Beelen, bis auf Kleinigkeiten, alles ruhig.

Spannend wurde es wieder Anfang Oktober, wo ein Beelener Wirt seinen Unmut öffentlich kund tat. Er erklärte insbesondere in einem sozialen Netzwerk, dass ihm die Flüchtlinge u.a. die Toiletten >>zu kacken<< würden. Als Resultat ging eine Aufkleberflut auf seine Fahrzeuge und seine Restauranttür ein, an welcher ANGEBLICH auch eine Mitarbeiterin der Gemeinde Beelen verwickelt sein soll. Eine von der Bürgermeisterin angestrebte Strafanzeige, brachte bis heute >>offensichtlich<< kein Licht ins Dunkel.

Während sich alle anderen Parteien still verhielten, machte ebenfalls im Oktober die CDU Beelen Schlagzeilen, indem diese auf einer anonymen Gemeinschaftsseite in einem sozialen Netzwerk öffentlich postete: >>…Dürfen die Hähnchen auf Bierdosen gebraten werden?<< Dümmer geht es wohl kaum, der damalige >>Poster<< wurde wahrscheinlich vom Vorstand zur Räson gebracht.
Beelen-ONline.de enttarnte, dass es sogar ÖFFENTLICHE TOILETTEN in Beelen gibt, eine anonyme Gemeinschaftsseite in einem sozialen Netzwerk belastete einen Beelener Gastwirt schwer und dichtete diesem an, möglicherweise benannte Aufkleberflut >>GEGEN NAZIS<< selber angebracht zu haben, um Aufmerksamkeit für sein >>Etablissement<< zu erhalten.
Der Gastwirt erstattete Strafanzeige und Strafantrag gegen die Betreiberin der anonymen Gemeinschaftsseite – die Ermittlungen laufen noch. Ebenfalls gab es aus Warendorf eine Reizgas-Attacke in der Gesamtschule zu vermelden.

Anfang November legte Beelen-ONline.de offen, wie, u.a durch eine >>geheimen Hetzt-Seite<< der Ennigerloher Timo H. (aus der Nachbarschaft) sich >>die Finger<< verbrannte. Ein Berliner Rechtsanwalt meldete sich rund zwei Wochen nach unserem Bericht, in welchem sich ein Ennigerloher angeblich selber erkannt haben will und den Anwalt mandatierte. Dieser forderte die Löschung des Berichts, 1.000 Euro Schmerzensgeld für den Hartz IV-Empfänger, sowie sein Honorar bei uns ein. Offensichtlich zog es der Anwalt jedoch vor, nach unserer Antwort, die ihm möglicherweise aufzeigte nicht im Entferntesten vollumfänglich informiert worden zu sein, von seinen Forderungen abzusehen. Sassenberg erlebte zum Allerheiligenmarkt-Jubiläum ein Feuerwerk der Superlative. Ebenfalls im November demonstrierten Flüchtlinge vor dem Beelener Rathaus. Beelen-ONline.de war als einziges Medium zugegen. Beelens Bürgermeisterin wünschte hierbei – trotz offizieller Amtshandlung – NICHT auf Fotos und/oder Videos abgelichtet zu werden. Eine Beelener Elterninitiative versucht Geld für eine geplante Kinderrutsche durch >>legales<< Glücksspiel zu generieren, der Neubau des umstrittenen Schweinemaststalls kommt voran.

Ausreichende Parkplätze für die Privatfahrzeuge Beelener Feuerwehreinsatzkräfte – im Alarmfall – sind auch im Dezember 2015, seit nunmehr rund neun Jahren, noch immer nicht vorhanden.
Dank Beelen-ONline.de konnte noch kurz vor Weihnachten ein ausgemustertes Feuerwehrfahrzeug, von der Gemeindeverwaltung, verkauft werden. Sicherlich nicht zu TOP-Konditionen, nachdem man die Mängel – im Nachgang – bekannt gab. Ein Vorgang, der bis dato ausschließlich INTERN im Rathaus besprochen wurde – und wahrscheinlich auch nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollte. Kurz vor Weihnachten erhielt unsere Redaktion dann noch den exklusiven Pressetermin in der Beelener Notunterkunft.

Dies war unser kleiner Jahresrückblick, der Ihnen eine Zusammenfassung von 2015 gegeben hat. Natürlich können Sie die angesprochenen Berichte auch weiterhin auf Beelen-ONline.de nachlesen.

Starten Sie gut ins neue Jahr!