Beelener Kommunalpolitik verliert an Glaubwürdigkeit

Beelen (Ne.) Die Kommunalpolitik in Beelen ist dabei, die Glaubwürdigkeit und die Verlässlichkeit in der kommunalen Familie komplett zu verspielen. Anders kann man die von der Bürgermeisterin der Gemeinde Beelen, laut einer Tageszeitung gemachten Aussage, dass sie die Ausbaupläne der B64n ablehnt, nicht werten.

So ist in einem Statement von der Beelener Bürgermeisterin (Stand 25.04.2014), auf der Internet Seite www.b64plus.de, zu lesen, die Gemeinde Beelen unterstützt daher das Projekt, gemeint ist die B64n. Auch der Umwelt ist nicht geholfen, wenn sich die Autos auf der B64 stauen, weil eine gut ausgebaute Umgehungsstraße fehlt, schreibt Frau Kammann in dem Statement weiter.

Jetzt wo das Bundesverkehrsministerium signalisiert hat, dass die B64n als Gesamtprojekt mit dem Bau der Umgehungstraßen für Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz, Chancen auf eine Verwirklichung hat,kommt aus Beelen die Kehrtwende. Damit verbaut die Gemeinde Beelen, sowohl Warendorf, als auch Herzebrock/Clarholz eine Umgehungstraße. Es scheint der Beelener Bürgermeisterin wenig zu beeindrucken, dass alle Bürgermeister im Kreis Warendorf und eine breite Mehrheit im Kreistag den Bau der B64n fordern, um die Bürger/innen in den Ortskernen vor Lärm und Abgase zu schützen.

Auch in Beelen ansässige Firmen, haben sich klar zum Bau der B64n bekannt.

Nun gibt sich die erste Bürgerin in Beelen als “Neinsagerin” und lässt damit ein für den Kreis Warendorf wichtiges Projekt den Bach runter gehen.

Der Ortskern von Beelen könnte mit einer Umgehungstraße zu neuen urbanen Leben erwachen, wo Kinder keine Angst mehr haben müssen, von einem LKW überrollt zu werden.

In Beelen scheint eine besondere Art von Kommunalpolitik betrieben zu werden. Klüngel, gepaart mit Klientelpolitik und ohne jede Sachkenntnis getrübte Entscheidungen kommunaler Spitzenpolitiker, lassen Beelen gegenüber den Nachbarkommunen als unzuverlässiger Partner erscheinen.