Bürgerfrage streng vertraulich? Ist der Verfassungsschutz involviert?

Beelen (Ne.) Man kann schon den Eindruck haben, dass im Rathaus in Beelen das Kalenderjahr aus 24 Monaten besteht, anders lässt es sich nicht erklären, warum auf eine am 05. Juli im Rat gestellte Bürgerfrage zum ruhenden Verkehr, bisher keine Antwort erfolgt ist. Möglich aber auch, dass diese Bürgerfrage eine derartige Brisanz hat, dass gleich der Stempel “STRENG VERTRAULICH”, möglicherweise auch „nur für den internen Dienstgebrauch“, auf die Vorgangsmappe gestempelt worden ist.

Vielleicht sogar ein Fall für den Verfassungsschutz oder den Bundesnachrichtendienst.
Bei phantasievoller Interpretation kann man sicherlich zu dem Schluss kommen, dass diese Frage möglicherweise die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdet und daher nicht beantwortet werden darf.

Möglicherweise auch ein Fall für den MAD, der zur Zeit wenig Arbeit hat, mit der Aufgabe, Beelen-Online.de ins Visier zu nehmen und zu prüfen, ob hier nicht ein Angriff auf die Verfassungsorgane der Bundesrepublik vorliegen könnte, wenn Beelen-Online.de solche Dinge ins Internet stellt.

Nun erklärt sich auch warum das Hauptschulgebäude aus der öffentlichen Diskussion herausgehalten werden soll. Es gleicht einem Atombunker, was ja eine Diskussion aus Geheimhaltungsgründen strikt verbietet. Da kann man die Bürgermeisterin durchaus verstehen, wenn Sie Fragen von Bürgern nicht beantworten kann. Eben scheinbar alles Verschlusssache und streng geheim.

Nun mal im Ernst, Bürgerfragestunden in den Räten sind auch dafür da, das unbequeme Fragen gestellt werden und diese dann auch zeitnah beantwortet werden. Warum das in Beelen so lange dauert bis der Bürger eine Antwort erhält, ist nicht nachvollziehbar. Nur vor Wahlen den Bürger ernst zu nehmen und Transparenz zu propagieren, ist zu wenig.