Wieviel Arbeit wird wegen DEUTSCHE GLASFASER (noch) im Rathaus liegen bleiben?

Beelen (Be.) Es grenzt schon an eine Katastrophe, wenn man einer lokalen Tageszeitung entnehmen muss, was der Leiter des Bauamts Beelen äußert. Offensichtlich ist so viel gemeindliches Personal für permanente Kontrollen der Baumaßnahme, in Krisengespräche und Nachbesserungen bezgl. des Projekts DEUTSCHE GLASFASER eingebunden, dass man bislang beispielsweise noch nicht die Buswartehäuschen in den Aussenbereichen sanieren konnte.

In der 2. Januarwoche 2018 soll nach Auskunft vom Beelener Bauamtsleiter Middendorf weiter „gebuddelt“ werden.

Fragen muss man sich hierbei allerdings auch, ob nicht die Gemeindeverwaltung von den Bürgerinnen und Bürgern wegen offensichtlicher Fehlentscheidungen belangt werden muss.

Es ist vollkommen egal welche/r Sub-Unternehmer und/oder Sub-Sub-Unternehmen mit DEUTSCHE GLASFASER einen Vertrag abgeschlossen hat. Ansprechpartner für die Gemeindeverwaltung ist ausschließlich DEUTSCHE GLASFASER, denn dieses Unternehmen hat die „Konzession“ zum Buddeln in Beelen erhalten.

Droht bald der Konzessionsentzug zum „Buddeln“?

Vollkommen unverständlich ist auch, weshalb die Sanierung der Buswartehäuschen nicht im Sommer stattgefunden hat – eben damit diese im Herbst und Winter optimal in Schuss sind und man sich offensichtlich das 2. Halbjahr hier auf die Fahne geschrieben hat.

Wenn es also mit den – bislang angetroffenen – nicht deutschsprachigen „Buddeltrupps“ nun nicht nach Plan läuft, so ist es nicht Aufgabe der Gemeindeverwaltung irgendwelche Baustellen und/oder Bautrupps zu betreuen und dort Händchen zu halten, sondern Aufgabe von DEUTSCHE GLASFASER, sich adäquat um die beauftragten Unternehmen zu kümmern.
Wenn es hierbei nicht vertragsgerecht bzw. rechtlich einwandfrei gegenüber der Gemeindeverwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern abläuft, so ist es Aufgabe der Gemeinde „mal eben“ herauszufahren und eine Baustelle zu schließen. Im Wiederholungsfall, hat eine ordentliche Gemeindeverwaltung den Konzessionsvertrag zu kündigen!

Verwunderlich ist, dass dies offenbar nicht wirklich und/oder richtig geschieht. Noch verwunderlicher ist, dass der Rat zwar auch reichlich an den Ausführungsarbeiten bemängelt, jedoch keinen Beschluss fasst, WIE es nun weiterzugehen hat, bzw. OB es überhaupt noch weitergehen kann.

Wie man sich bei den ganzen – aufgebauten – bekannten Missständen (von den vielleicht bislang nicht veröffentlichten Problematiken mal ganz zu schweigen) noch lächelnd vor eine Kamera zum Pressefoto stellen kann und nicht stillschweigend im Kämmerlein verschwindet um Mankos aufzuarbeiten, zeugt von völliger Abgebrühtheit auf beiden Seiten.

Das Verhalten welches hier an den Tag gelegt wird, erklärt vielleicht auch, weshalb ständig VerwaltungsmitarbeiterInnen für die Baumassnahme/n eingesetzt werden müssen.
„Schönwetter“ in der Bürgerschaft machen, geht ganz sicher anders, zumal die Unglaubwürdigkeit nun erreicht sein sollte.

Die derzeitige „Nicht-Sanierung“ der Buswartehäuschen im Aussenbereich geht „mal wieder“ – insbesondere – zu Lasten der Schulkinder.